Hallo Papa?

papa

„Viele Männer verstehen nicht, dass hinter der Aussage: „Das war ein anstrengender Tag, ich bin fix und fertig!“ der Wunsch nach Entlastung steht. Sie brauchen klare Anweisungen, was sie tun sollen und sind dann für gewöhnlich auch gern bereit, zu helfen.“

Gelesen unter „Hallo-Eltern“ de, das lässt Weitblick vermuten. Vielleicht hätten sie sich doch „Hallo Mama“ nennen sollen, den Papas trauen sie wohl nichts zu. Schön auch, dass die Verantwortung dafür gleich der Frau Maman zugeschoben wird, weil sie ja ihr Anliegen nicht artikuliert bekommt. Auch interessant, dass eingeschobene „gewöhnlich“, das verdeutlichen soll, das manche Männer auch dann nicht bereit sind, zu helfen, wenn frau Hilfe verlangt. Dieser Mann weiche zwar von der Norm ab (denn nach dem Gewohnheitsprinzip gilt, ab und zu macht der Mann auch mal was im Haushalt), dann könne frau aber auch nicht so richtig was machen. Zumindest weiß „Hallo-Eltern“ da auch nicht weiter.

Mit der Wumpa im Tuch…

…geht es beim Tippen um Sekunden. Deswegen hier nur die Leseempfehlung aus dem Guardian: „Stop fetishing parenting – you sucking all the joy of it“. Es geht um die Forderung nach einem Masterplan, sein Kind zu erziehen. Die Verfolgung dieses Plans verlangt in den heutigen Zeiten und Breitengraden den Vollzeiteinsatz aller Beteiligten (selbst, wenn beide Erwachsenen Zuhause bleiben!). Außerdem geht es in dem Artikel um nur schwer auszuhaltende Glaubenssätze, die sich gerne widersprechen: Co-Sleeping versus Schlaftraining, um nur ein Beispiel zu nennen. Gelesen wurde außerdem dieser amüsante Artikel über die Anschaffung einer Furzkonsole, die ich mir gleich mal auf meine Weihnachtswunschliste tippen werden.