Morning Rosine

Die Woche habe ich es ganze dreimal geschafft vor dem Kleinkind und dem Bärtigen aufzustehen. Der Sonntagabend ist der Stichtag.

  • Ich lege raus was ich und Kleinkind anziehen.
  • Bestenfalls habe ich was zu essen übrig, das ich in einer schicken Tupperdose verwahre und in die Arbeit mitnehmen kann.
  • Bestenfalls hat das Kleinkind keine akuten Krankheitssymptome und kann mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in seine/ihre „Arbeit“.
  • Bestenfalls hat der Bärtige die Küche schick gemacht.
  • Der Wecker wird auf o5:55 gestellt. Dann habe ich je nach Kleinkinddynamik eine viertel bis halbe Stunde für mich.

In dieser halben Stunde:

  • spüle ich meine dauerschleimende Nase mit meiner Neti,
  • wasche mein Gesicht (seriously, das schaffe ich im Alltag nicht und wird jetzt alle Beautiqueens inklusive meiner sehr selten besuchten Kosmetikerin sehr schockieren)
  • setze mich ins Kinderzimmer oder ins Wohnzimmer aufs Meditationskissen
  • mache mir einen Kaffee oder Tee bevor alle wach sind
  • schreibe vielleicht noch Tagebuch oder Dankbarkeitseinträge
  • ziehe mich an! Und zwar bürokonform!

Das klappt ganz gut, vor. das Kind beschließt nicht zur Hälfte der Woche wieder um 5 vor sechs aufzustehen oder die Nächte zum Tag zu machen. Dann ist es schon wieder vorbei. Ansonsten kann ich es aber eigentlich empfehlen, weil das oft die einzige Zeit am Tag ist, an der ich ein wenig Zeit für mich habe…

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