What’s the dilemmama?

Tja, was ist eigentlich das Dilemma? Das Dilemma lässt sich nicht so greifen, kaputtquetschen, aber ich will es versuchen…
es dilemmamat mich, weil ich noch genau weiß, wie sich diese ersten Wochen im Wochenbett angefühlt haben, unschön, hilflos, kaputt, mit den Nerven am Enden und mit der ständigen Sehnsucht nach Freiheit und dem alten Leben, hin geworfen zwischen plötzlicher Liebe und ihrer Abwesenheit…
es dilemmamat mich, weil ich jetzt in diesem neuen Leben angekommen bin und gerne mehr Zeit hätte für das Baby, das das größte Glück in meinem Leben ist, ich aber gleichzeitig arbeiten will und es genieße, Geld nach Hause zu bringen
es dilemmamat mich, wenn ich über die Zukunft nachdenken und plötzlich Angst habe diesen Spagat aus fit in der Arbeit und fit zu Hause nicht mehr meistern kann und sich Gedanken einstellen, doch einfach hinter den Herd zu verschwinden, das Kind an der Hand und der Geruch von Kuchen überall
es dilemmamat mich, wenn ich daran denke, dass das Baby bald in die Krippe eingewöhnt werden wird und ich keine Hand darauf haben werden, dass immer alles fein, schön, bunt und liebevoll ist
es dilemmamat mich, wenn ich in Gesellschaft eine andere Erzählung wähle, als die, die es eigentlich sein soll…
es dilemmamat mich, wenn ich mit Freundinnen spreche, die lange mit dem Kind zu Hause waren und jetzt nicht mehr in den Beruf finden und sich wundern oder eben auch nicht…
es dilemmata mich, so wie jetzt nach vier freien Tagen, wo das Heimweh nach Mann und Maus schon den Abend vorher über mich hereinbringt..

in diesem Sinne, was sind eure Dilemmatas? Seid ihr etwa auch eine Dilemmama? Oder ein Dilemmapapa? Dilemmaeltern?

Eure Dilemmama

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