Welches Baby?

„Du bist ja fast gar nicht mehr zu Hause“, „Vermisst Dich Dein Baby nicht?“ Oder auch sehr beliebt: „Wo ist Dein Baby?“

Das sind ein paar Auszüge der Aussagen, die mir in letzter Zeit begegnet sind. Die Indiskreten lasse ich mal weg. Tatsache ist, ich arbeite bereits seit Juni wieder in Teizeit in meinem alten/neuen Job und es macht mich verdammt glücklich. Während der Arbeitszeit bin ich so gut eingespannt, dass ich auch tatsächlich nicht an die Kartoffel denke. Sobald ich den Rechner runterfahren, fahre ich in Blitzgeschwindigkeit nach Hause, um ein meist fröhlich ausrastendes Baby in Empfang zu nehmen.

 Ich habe Euch das vermutlich nicht erzählt, weil ich bisher fast noch niemandem begegnet bin, der mir das Gefühl gegeben hat, dass es doch auch umgekehrt ok. sein darf – kinderlose Freund_innen ausgenommen. Vermutlich wäre ich auch dem Angebot nicht gefolgt, wenn ich und Gemüse eine famose Stillbeziehung hinbekommen hätten. Wer sitzt auch gerne barbusig im Büro? Na, auch wenn ich da Still- und Working Mums nicht vorgreifen will. Ich arbeite also wieder, der Bärtige bekabbelt, benährt und belustigt das Baby und ich genieße heute den freien Freitag mit der Kleinen auf dem Bauch. Ansonsten recherchiere ich fleißig nach Kinderbüchern und -Liedern, die nicht komplett normiert-borniert-rosa funktionieren. Wenn ihr Tipps habt, immer gerne her damit!

2 Antworten

  1. Kinderlieder Tipp, von der CD „unter meinem Bett“.
    1. Gysbert zu Knyphausen, immer muss ich alles sollen
    2. Pohlmann, Maulwurf
    3. Click Click Decker, Ich hängt irgendwo dazwischen
    4. Kpt Peng, der Habicht und der Hahn
    5. Wolfgang Müller, Lied von den Wölfen

    Meine Lieblingslieder von der Scheibe. Einfach mal Youtuben. 🙂

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